DER ANWALT - TEIL 2

Wie wird man eigentlich Anwalt und wie wird man als Rechtsanwalt zugelassen?

Am Anfang geht kein Weg an der Universität vorbei. Ein Jurastudium ist die Grundvoraussetzung. Es gibt in Deutschland rund 32 juristische Fakultäten und sechs juristische Fachhochschulen, die den Studiengang anbieten. In der Regel studiert man zwischen vier und fünf Jahren, also circa 10 Semester.

Dann geht es in die Praxis, ein zweijähriges Referendariat mit viel Praxis und weniger trockenem Stoff.
 Das Referendariat wird mit etwa 800 Euro vergütet, aber die genaue Zahl variiert von Bundesland zu Bundesland. Das juristische Studium wird mit der ersten juristischen Prüfung abgeschlossen, das Staatsexamen erhält man nach dem Referendariat durch das „zweite Staatsexamen“.


Die Examensnote ist derzeitig besonders wichtig, wenn es um die Berufsaussichten geht. Nur wer mit einer sehr guten Note abschließt hat auch eine Chance auf einen sehr guten Job.

Wer die Ausbildung zum Volljuristen absolviert, kann als Rechtsanwalt zugelassen werden. Rechtsanwälte müssen durch die Rechtsanwaltskammer in dem Gebiet, in dem sie wohnen, zugelassen werden.