MIETER MÜSSEN DOCH NICHT GENERELL FÜR FAHRSTUHL ZAHLEN

In einem aktuellen Urteil des BGH hat nun eine Mieterin Recht bekommen, die gegen eine Kostenbeteiligung am Aufzug geklagt hatte.

Bisher galten Kosten für einen Aufzug als Betriebskosten, die Mieter grundsätzlich mittragen müssen, selbst die Bewohner einer Erdgeschosswohnung.

In einem aktuellen Urteil des BGH hat nun allerdings eine Mieterin Recht bekommen, die gegen eine Kostenbeteiligung am Aufzug geklagt hatte.

Sie wohnt in einem Quergebäude, das über den betreffenden Fahrstuhl nicht zu erreichen ist, wodurch nach dem Bundesgerichtshof der Fahrstuhl tatsächlich nicht genutzt würde und die Grenze einer generalisierenden Betrachtungsweise überschritten sei.